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            <title>Landesdelegiertenversammlung (LDV) am 7. November 2026 in Bingen a. Rhein: Anträge</title>
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                <title>Landesdelegiertenversammlung (LDV) am 7. November 2026 in Bingen a. Rhein: Anträge</title>
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                        <title>BuFrauRa-1: Leni Walmroth</title>
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                        <author>Leni Walmroth</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldv-bingen-11-2026/leni-walmroth-18293/viewimage?sectionId=62139" alt="Foto"><h2>Bewerbung auf Position</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegierte für den Bundesfrauenrat</p></div></div><h2>Bewerbung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>“Heute bedeutet Feminismus Hass, Männerhass, Hass gegen die gesellschaftliche Ordnung und Ordnungshüter, Hass gegen das System, gegen den Staat, Feminismus ist gleich Terrorismus.” </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>– Rebekka Endler (Witches, Bitches, It-Girls)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rebekka Endler bringt auf den Punkt, wie der gesellschaftliche Diskurs derzeit zu kippen droht: Feminismus wird gezielt diffamiert, zur Bewegung der Spaltung erklärt und selbst in progressiven Räumen als strategisch unklug, “zu anstrengend” oder “zu radikal” abgetan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das halte ich für einen fatalen Trugschluss.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den Kampf gegen Rechts nur gewinnen können, wenn wir uns immer wieder zum Feminismus bekennen und ihn als das, was er immer schon war, leben. Feminismus war nie ein nettes Wohlfühl-Label oder eine leere Worthülse. Er war, ist und bleibt ein intersektionaler Kampfbegriff, der seit jeher für gleiche Rechte für alle, Emanzipation und soziale Gerechtigkeit steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir als intersektional queerfeministische Partei Bündnis 90/Die Grünen dürfen uns nicht wegducken, sondern müssen gerade in diesen Zeiten eine klare Haltung beziehen und dieses Leitbild auch radikal glaubhaft als Grundpfeiler unserer politischen Praxis nach innen &amp; außen leben. Das bedeutet für mich:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Feministische Klarheit nach außen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Immer wieder wird von jungen Männer gesprochen, die nach rechts abdriften und wie wir sie, scheinbar um jeden Preis, zurückgewinnen können. Doch während sich Debatten fast ausschließlich darum drehen, verlieren wir junge Frauen und Queers an andere progressive Kräfte oder an die Resignation. Dabei ist doch klar: Feminismus ist kein Nischenthema für die hinteren Seiten im Programm; er muss unsere Antwort auf autoritäre Rollenbilder, Gewalt und soziale Ungleichheit sein. Wir wollen mit unserer intersektional feministischen Programmatik <em>alle</em> ansprechen, junge Menschen genauso wie ältere Generationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind eine verlässliche Anlaufstelle für alle, die Angst vor dem Erstarken der AfD haben. Ein sicherer Ort für Queers, für Frauen, für alle Menschen, sich so zu entfalten, wie sie sind. Eine Stimme, die laut wird, wenn andere leise gemacht werden oder sich nicht mehr trauen, für ihre Rechte einzustehen. Eine Kraft, auf die man sich verlassen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Feministische Verantwortung nach innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu gehört, dass wir kompromisslos feministisch handeln. Denn auch innerparteilich müssen wir unserer feministischen Verantwortung stärker gerecht werden. Glaubwürdigkeit nach außen beginnt im eigenen Handeln. Es reicht nämlich nicht, das Frauenstatut formal zu verwalten. Wir müssen strukturell ran: Von Debatten um moderne Männlichkeit, über das ständige in Frage stellen des Frauenstatus, das Verteilen der Redezeit bis hin zur Führung und grundsätzlichen Ausrichtung der Arbeit unserer Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier bin ich im letzten Jahr bereits den ersten Schritt gegangen: Gemeinsam mit der Sprecherin der BAG Frauenpolitik habe ich einen Antrag für den Bundesfrauenrat geschrieben, der die feministische Führungskompetenz innerhalb unserer Strukturen fest verankert. Der Prozess ist mittlerweile in vollem Gang: Mit Expert*innen und verschiedenen Gremien erarbeiten wir eine innerparteiliche Definition feministischer Führung und konzipieren in einem nächsten Schritt Workshops für Amts- &amp; Mandatsträger*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich erneut für die Delegation zum Bundesfrauenrat, um diesen begonnenen Prozess zu Ende zu führen und um dem Bundesfrauenrat die Rolle zu geben, die er in diesen Zeiten braucht: Er darf kein Verwaltungsgremium werden, sondern muss der Raum sein, der unserer Partei die feministischen Grundsätze wieder selbstbewusst auf die Fahne schreibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klar ist aber auch: Diesen Herausforderungen kann niemand alleine begegnen und wir lösen die Konflikte nicht allein auf Bundesebene. Feministische Politik lebt von Solidarität, Vernetzung und dem Mut, sich gegenseitig den Rücken zu stärken. Ich möchte die Delegation im Bundesfrauenrat nicht als Einbahnstraße verstehen, sondern als Brücke zu uns in den Landesverband: Kommt jederzeit auf mich zu – egal ob mit konkretem Anliegen, Frust aus der Praxis vor Ort oder Ideen für einen Antrag. Lasst uns Ideen teilen, streiten, Strategien erarbeiten, gemeinsam laut werden und den Feminismus hier bei uns in Rheinland-Pfalz und im Bund wieder zur treibenden politischen Kraft machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ich würde mich sehr über Eure Unterstützung freuen, um diesen Kampf gemeinsam weiterzuführen.</strong></p></div></div><h2>Biografische Daten</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 10:28:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KaP-1: Harald Faul (KV Pirmasens)</title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/harald-faul-kv-pirmasens-51665</link>
                        <author>Harald Faul</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Bewerbung auf Position</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Offener Platz</p></div></div><h2>Bewerbung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Alle, ich bewerbe mich auf das Amt der Rechnungsprüferin für 2027/2028.</p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Mitglied seit 2021 im Kreisverband Pirmasens</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Schatzmeister im KV seit 2024</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Erfahrungen als Rechnungsprüfer seit mehr als 20 Jahren für eine Eigentümergemeinschaft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Rechnungsprüfer für unseren Landesverband seit 2025</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 18:30:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BuFrauRa-2: Marnie Schuster </title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/marnie-schuster-46883</link>
                        <author>Marnie schuster</author>
                        <guid>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/marnie-schuster-46883</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldv-bingen-11-2026/marnie-schuster-46883/viewimage?sectionId=62139" alt="Foto"><h2>Bewerbung auf Position</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegierte für den bundesfrauenrat</p></div></div><h2>Bewerbung</h2><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 14 Jahre alt und sitze als Beisitzerin im Kreisvorstand des kv Kusel und gehe auf ein Gymnasium ich setze mich sehr für frauenrechte ein</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 19:02:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W-1: Wahlverfahren für TOP 4</title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/w-1-wahlverfahren-fur-top-5-1324</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 29.09.2026)</author>
                        <guid>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/w-1-wahlverfahren-fur-top-5-1324</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 1 [Allgemeine Regeln]</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kandidaturen sind bis zum Schluss der Bewerber*innenliste für die konkrete<br>
Position durch den/ die Wahlleiter*in möglich. Diese ist spätestens zu<br>
Beginn der jeweiligen Vorstellungsrunde zu schließen. Nach Schluss der<br>
Bewerber*innenliste durch das Präsidium, ist eine Kandidatur für die<br>
entsprechende Position nicht mehr möglich.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 2 [Regelung für Vorstellungen]</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Die Kandidat*innen stellen sich jeweils nach alphabetischer Reihenfolge<br>
des Nachnamens vor.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Die Kandidat*innen haben je insgesamt 4 Minuten ihre Vorstellungsrede und<br>
2 Minuten zur Beantwortung von Fragen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>An die Kandidat*innen können nach ihren Vorstellungsreden Fragen gestellt<br>
werden. Fragen können für die jeweiligen Kandidat*innen während diese ihre<br>
Vorstellungsrede halten in die Wortmeldeboxen eingeworfen werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Für die Fragen an die Kandidat*innen müssen die vorbereiteten Frage-<br>
Formulare benutzt werden. Fragen richten sich immer an einzelne<br>
Kandidat*innen, wer Fragen an mehrere Kandidat*innen stellen will, muss<br>
dementsprechend mehrere Frageformulare ausfüllen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Für jedeN Kandidat*in werden bis zu 3 Fragen ausgelost.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>Die ausgelosten Fragen werden vom Präsidium vorgelesen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p>Zur Beantwortung stehen jedem*jeder Bewerber*in insgesamt 2 Minuten<br>
Redezeit zur Verfügung. Die Beantwortung der Fragen erfolgt in umgekehrter<br>
alphabetischer Reihenfolge.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 3 [Ablauf der Wahlen]</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Die Wahlen sind geheim und erfolgen in getrennten Wahlgängen. Sollten<br>
nicht mehr Kandidat*innen zur Verfügung stehen als Delegierte zu wählen<br>
sind, ist eine verbundene Einzelwahl möglich.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen<br>
erhält.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Ist ein zweiter Wahlgang notwendig, können alle Kandidat*innen antreten,<br>
die im ersten /Wahlgang noch nicht gewählt wurden. Gewählt sind diejenigen<br>
Kandidat*innen mit den meisten Stimmen, die die absolute Mehrheit der<br>
gültigen Stimmen erzielt haben.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Im dritten Wahlgang können alle Kandidat*innen antreten, die im 2.<br>
Wahlgang nicht gewählt wurden. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der<br>
gültigen abgegebenen Stimmen erzielt hat.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 4 [Inkrafttreten, Änderungen]</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Diese Wahlordnung tritt mit ihrer Annahme durch die Landesdelegiertenver-<br>
sammlung in Kraft.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Sie tritt außer Kraft, wenn sie aufgehoben oder durch eine neue<br>
Wahlordnung ersetzt wird. Dies kann nicht während der Wahlen für ein<br>
Gremium geschehen.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 13:57:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HBS-1: Vorschlag für die GRÜNEN Mitglieder in der Mitgliederversammlung der Heinrich-Böll-Stiftung</title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/hbs-1-vorschlag-fur-die-grunen-mitglieder-in-der-mitgliederversammlun-53770</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 02.10.2026)</author>
                        <guid>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/hbs-1-vorschlag-fur-die-grunen-mitglieder-in-der-mitgliederversammlun-53770</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemäß dem Statut der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz, hier § 2 Abs.(2),<br>
schlägt der Landesvorstand der Landesdelegiertenversammlung (LDV) folgende<br>
Personen als außerordentliche Mitglieder für die Mitgliederversammlung der HBS<br>
vor (in alphabetischer Reihenfolge):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Steffen Hagemann (KV Kaiserslautern)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Sebastian Hebler (KV Mainz)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Maurice Kuhn (KV Rhein-Pfalz)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Melanie Pelaez Jara (KV Mainz-Bingen)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Vorschlag folgt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Vorschlag folgt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemäß § 3 des Statutsvorschlags schlägt der Landesvorstand der LDV als Mitglied<br>
für den Vorstand der HBS vor:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Maurice Kuhn (KV Rhein-Pfalz)</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 13:45:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HBS-2: Wahlstatut Heinrich Böll Stiftung</title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/hbs-2-wahlstatut-heinrich-boll-stiftung-20034</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 02.10.2026)</author>
                        <guid>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/hbs-2-wahlstatut-heinrich-boll-stiftung-20034</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kandidat*innen und Ersatzkandidat*innen werden getrennt gewählt. Sollten<br>
nicht mehr KandidatInnen zur Verfügung stehen als außerordentliche<br>
Mitglieder zu wählen sind, kann dies auf einem Stimmzettel geschehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Es können für so viele Kandidat*innen Stimmen abgegeben werden, wie Plätze<br>
zu wählen sind. Dabei kann mit Ja, Nein oder Enthaltung abgestimmt werden.<br>
Das Frauenstatut ist anzuwenden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gewählt sind diejenigen Kandidat*innen mit den meisten Stimmen, die im<br>
ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erzielt haben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>In einem zweiten Wahlgang können alle Kandidat*innen antreten, die im<br>
ersten Wahlgang noch nicht gewählt wurden. Gewählt sind diejenigen<br>
Kandidat*innen mit den meisten Stimmen, die die absolute Mehrheit der<br>
gültigen Stimmen erzielt haben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Im dritten Wahlgang können alle Kandidat*innen antreten, die im 2.<br>
Wahlgang nicht gewählt wurden. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der<br>
gültigen abgegebenen Stimmen erzielt hat.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 13:33:32 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-1: Für eine sozial gerechte Zukunft: Starke Familien, sichere Kindheit und Jugend verteidigen</title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/fur-eine-sozial-gerechte-zukunft-starke-familien-sichere-kindheit-un-61890</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 02.10.2026)</author>
                        <guid>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/fur-eine-sozial-gerechte-zukunft-starke-familien-sichere-kindheit-un-61890</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne wollen ein Rheinland-Pfalz, in dem <strong>Familien unabhängig von Einkommen und Lebenssituation sorgenfrei leben</strong> können und<strong> jedes Kind die gleichen Chancen auf eine selbstbestimmte Zukunft </strong>hat. Dafür braucht es soziale Sicherheit und verlässliche Unterstützung im Alltag. Familien müssen sich darauf verlassen können, dass sie bei steigenden Mieten, Lebensmittel- und Energiepreisen nicht allein gelassen werden und gesellschaftliche Teilhabe für alle möglich ist. Starke Familien und sichere Chancen für Kinder und Jugendliche sind die Grundlage für eine gerechte Gesellschaft. Wer Kinder großzieht oder Angehörige pflegt, muss auf Unterstützung zählen können. In welchem Elternhaus ein Kind aufwächst, darf nicht über den Bildungsweg und seine Zukunft entscheiden. Deshalb gehören soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit für uns untrennbar zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Familien sind vielfältig. Wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen, da ist Familie. </strong>Die unterschiedlichen Familienmodelle zeigen, wie lebendig und vielfältig die über 600.000 Familien in unserem Land sind – von Alleinerziehenden über Patchwork-Strukturen bis hin zu kinderreichen und Kleinfamilien, die im Alltag vor ganz spezifischen organisatorischen und finanziellen Herausforderungen stehen. Zentral für ihre Lebensrealitäten sind deshalb eine familienfreundliche soziale Infrastruktur und gleichwertige Lebensverhältnisse im Flächenland Rheinland-Pfalz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Alltag von Familien ist tagtäglich herausfordernd.</strong> Die kostbaren Zeitressourcen von Familien, die echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die notwendige Fürsorge hängen elementar von einer verlässlichen Betreuung und einer familienfreundlichen Arbeitswelt ab. Wer hier spart, gefährdet das Fundament unseres Zusammenlebens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stellen Familien in den Mittelpunkt - deshalb investieren wir in sie. Sie brauchen eine Politik, die ihnen <strong>Sicherheit, Chancen und gesellschaftliche Teilhabe</strong> garantiert. Dass die Bundesregierung gleichzeitig beim Wohngeld, beim Kindersofortzuschlag, beim Elterngeld, bei der Kinder- und Jugendhilfe sowie bei der frühkindlichen Bildung sparen will, lehnen wir entschieden ab. Wer heute bei Kindern und Familien spart, zahlt morgen einen hohen Preis: Kinderarmut, schlechtere Bildungschancen, Einsamkeit und fehlende frühzeitige Hilfen erzeugen massive gesellschaftliche Folgekosten, gerade auch für unsere Länder und Kommunen. Wir setzen auf Vorsorge und auf Rahmenbedingungen, die Familien Sicherheit geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders vehement stellen wir uns gegen die geplanten Kürzungen beim <strong>Unterhaltsvorschuss </strong>für 16- und 17-Jährige, durch die eine Unterstützung von rund 400 Euro pro Kind und Monat wegzufallen droht. Eine Maßnahme, die vor allem Frauen trifft - sie machen mehr als 90 Prozent der betroffenen alleinerziehenden Elternteile aus. Gerade in diesem Alter sind viele Jugendliche noch nicht finanziell unabhängig: Sie besuchen weiter die Schule oder absolvieren eine Ausbildung. Für uns ist soziale Gerechtigkeit eine Frage politischer Prioritäten: Wir akzeptieren nicht, dass Familien erklärt wird, für sie sei kein Geld da, während an anderer Stelle milliardenschwere steuerliche Entlastungen beschlossen werden. Starke Schultern müssen stärker an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden, um Mittel dort einzusetzen, wo sie die größte Wirkung entfalten: bei Kindern, Bildung, Familien und sozialer Infrastruktur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Rheinland-Pfalz lebt<strong> fast jedes vierte Kind</strong> in einer Familie, die <strong>von finanzieller Unsicherheit oder Armutsrisiken betroffen</strong> ist. Wenn der Sozialstaat hier seine Schutzfunktion aufgibt, droht Armut von der Kindheit bis ins Alter. Gerade für Alleinerziehende besteht die akute Gefahr, strukturell abgehängt zu werden. Wir wollen Rheinland-Pfalz zum Land guter Chancen für jedes Kind machen. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie sich im Bund mit aller Kraft gegen diese Kürzungen stellt. Wo der Bund Unterstützung zurückfährt, muss Rheinland-Pfalz seine eigenen landespolitischen Handlungsmöglichkeiten zu jeder Zeit voll ausschöpfen. Gleichzeitig kämpfen wir weiter für eine bundesweit verlässliche Kindergrundsicherung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern faire Löhne, bezahlbaren Wohnraum, eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, verlässliche Betreuungsangebote in Kita und Schule sowie eine leistungsfähige Eingliederungshilfe und Jugendsozialarbeit. Unser Anspruch ist <strong>ein Rheinland-Pfalz, in dem Familien Sicherheit erfahren</strong>, Alleinerziehende echte Unterstützung bekommen und jedes Kind unabhängig vom Einkommen seiner Eltern die gleichen Zukunftschancen erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sozialen Schutzschirm spannen – Familien und Kinder in Rheinland-Pfalz stärken</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor dem Hintergrund drohender Einschnitte fordern wir, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, eine klare Kehrtwende in der Familien- und Sozialpolitik. Familien brauchen Verlässlichkeit statt ständiger Sorge um den Wegfall von Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Bundeskürzungen stoppen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Rücknahme aller sozialen Kahlschläge:</strong> Die geplanten Einschnitte beim Wohngeld, beim Unterhaltsvorschuss, beim Kindersofortzuschlag, beim Elterngeld sowie die Reduzierung der Kinderkrankentage müssen vollständig zurückgenommen werden. Das gilt ebenso für die Sparpläne bei der frühkindlichen Bildung sowie der Kinder- und Jugendhilfe.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Lebenslagen ganzheitlich absichern: </strong>Lebenswege, die von finanziellen Einschnitten geprägt sind, wirken sich direkt negativ auf die spätere Alterssicherung aus. Wer heute familiäre Unterstützungsstrukturen zerschlägt, verschärft die Altersarmut von morgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Keine Kostenverschiebung auf Kommunen:</strong> Wenn Familien infolge von Kürzungen beim Wohngeld auf andere Sozialleistungen angewiesen sind, spart der Staat kein Geld ein, sondern verlagert die Lasten lediglich auf die kommunale Ebene. Wir fordern eine verlässliche Finanzierung sozialer Aufgaben und eine faire Lastenteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einrichtung eines rheinland-pfälzischen Schutzschirms:</strong> Die Landesregierung muss im kommenden Doppelhaushalt finanzielle Vorsorge treffen. Eine reine Familienkarte reicht nicht aus – wir fordern gezielte Landesförderung, Beratung und Unterstützung dort, wo Familien durch wegfallende Bundesleistungen besonders unter Druck geraten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Gezielte Entlastung für Alleinerziehende und Frauen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Erhalt des Unterhaltsvorschusses:</strong> Die Streichung des Unterhaltsvorschusses für 16- und 17-Jährige lehnen wir entschieden ab.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Zielgerichtete Unterstützung auf Bundesebene:</strong> Wir unterstützen die grünen Bundesinitiativen für ein monatliches Alleinerziehendengeld und eine gerechtere Behandlung des Kindergeldes beim Unterhaltsvorschuss.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unterstützung ohne bürokratische Hürden:</strong> Unterstützungsleistungen müssen einfacher zugänglich und unbürokratisch gestaltet werden, um Alleinerziehende effektiv vor Armut zu schützen. Wir wollen einen Sozialstaat, dem Familien nicht hinterherlaufen müssen. Leistungen für Kinder müssen maximal gebündelt, einfach, digital und automatisch ohne bürokratische Hürden direkt bei den Familien ankommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Rückholquote beim Unterhaltsvorschuss verbessern:</strong> In Rheinland-Pfalz soll eine zentrale, auf den effektiven Unterhaltsrückgriff spezialisierte Einrichtung geschaffen werden. Bis zu deren Etablierung sollen Kommunen stärker an zusätzlichen Rückgriffseinnahmen beteiligt und die Verjährungsfrist für säumige Unterhaltszahlungen verlängert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Investitionen in Bildung und Kita-Qualität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nein zum Milliarden-Sparkurs:</strong> Wir lehnen die Kürzung der Bundesmittel für Kitas um 500 Millionen Euro ab <strong>2027</strong> und stellen uns gegen jede weitere Reduzierung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Demografische Entwicklung nutzen:</strong> Der aktuelle Geburtenrückgang darf nicht für Einsparungen missbraucht werden. Wir wollen ihn nutzen, um kleinere Kita-Gruppen und eine spürbar bessere Fachkraft-Kind-Quote durchzusetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Chancengerechtigkeit von Anfang an:</strong> Pädagogische Qualität und Verlässlichkeit müssen landesweit gesichert sowie Kitas und Schulen gezielt gestärkt werden. Dazu gehört der Ausbau der Schulsozialarbeit, des schulpsychologischen Dienstes und der Sprachförderung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Duale Ausbildung stärken:</strong> Wir setzen uns für gut ausgestattete Berufsschulen und überbetriebliche Ausbildungsstätten, moderne Ausbildungsrahmenpläne sowie eine gezielte Unterstützung ausbildender Betriebe ein, um die Qualität und Zukunftsfähigkeit der dualen Ausbildung zu sichern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Mehr Praxis und Berufsorientierung in Schulen ermöglichen:</strong> Wir setzen uns für verbindliche Praxistage im Schulalltag aller Schulen ein und wollen Modellprojekte für eine duale Oberstufe fördern, die den Erwerb von Abitur und Gesellenbrief gleichzeitig ermöglicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Die Familienkarte Rheinland-Pfalz zur echten Entlastung weiterentwickeln</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Automatische Bereitstellung:</strong> Die Familienkarte Rheinland-Pfalz muss künftig allen Familien automatisch und ohne zusätzlichen Antrag zugestellt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Niedrigschwellige Plattform:</strong> Ausbau der Karte zu einer echten Erleichterung im Alltag als Lotse zu Familienunterstützungseinrichtungen, Beratungs- und Anlaufstellen – mit attraktiven Vergünstigungen bei Freizeit, Kultur und Sport, um insbesondere Familien mit kleinen und mittleren Einkommen die gesellschaftliche Teilhabe zu garantieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Frühe Hilfen und soziale Infrastruktur im Krisenfall ausbauen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Netzwerke enger knüpfen:</strong> Familienzentren, Anlaufstellen für Familien in Not, der familienorientierte Verbraucherschutz und die Schuldnerberatung müssen ausgebaut und besser vernetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Flächendeckender „Guter Start ins Kinderleben“:</strong> Dieses Programm muss in allen rheinland-pfälzischen Geburtskliniken implementiert werden. Gleichzeitig fordern wir mehr Familienhebammen und eine Ausweitung der Frühen Hilfen bis zum sechsten Lebensjahr, um Krisen präventiv abzuwenden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Stärkung und Entlastung von Pflegefamilien:</strong> Pflegefamilien übernehmen eine große Verantwortung für Kinder, die nicht sicher in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können. Steigende pädagogische Anforderungen und unsichere Verbleibsperspektiven stellen Pflegeeltern vor große Herausforderungen. Das Land muss deshalb <strong>Beratung, Supervision und finanzielle Absicherung verbessern</strong>, um Pflegefamilien zu entlasten und dem Mangel an stationären Pflegeplätzen entgegenzuwirken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe sichern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Stärkung der Elternassistenz:</strong> Um Familien mit einem Kind mit Behinderung oder Eltern mit Behinderung im Alltag zu unterstützen, fordern wir den bedarfsgerechten Ausbau der Elternassistenz für eine selbstbestimmte Erziehung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Familienzeit für alle ermöglichen:</strong> Gemeinsame Erholung darf kein Privileg hoher Einkommen sein. Wir fordern den Ausbau von Zuschüssen für Familienfreizeiten für einkommensarme Familien sowie die gezielte Unterstützung von Jugendherbergen und Familienferienstätten bei der energetischen Sanierung und dem barrierefreien Umbau.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gezielte Berücksichtigung kinderreicher Familien:</strong> Familien mit drei oder mehr Kindern sind im aktuellen gesellschaftlichen System oft strukturell benachteiligt – sei es bei der Suche nach bezahlbarem, ausreichend großem Wohnraum oder bei den Kosten für Freizeit, Kultur und Mobilität. Wir fordern, dass landespolitische Förderprogramme, die Staffelung von Beiträgen (z.B. beim Mittagessen) sowie die Vergünstigungen der Familienkarte Rheinland-Pfalz die besonderen finanziellen Belastungsgrenzen von kinderreichen Familien konsequent und privilegiert berücksichtigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. Direkte Entlastung von Familien </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gesunde, regionale und bezahlbare Verpflegung in Kita und Schule:</strong> Ein gesundes Mittagessen darf keine Frage des Einkommens sein. Wo Kommunen die Kosten für die Verpflegung in Kitas und Schulen nicht auffangen können, muss sich das Land über gezielte Landeszuschüsse finanziell beteiligen. Unser Ziel ist ein für Familien mit kleinen und mittleren Einkommen kostenfreies, landesweit qualitativ hochwertiges, gesundes und regionales Mittagessen für alle Kinder in Rheinland-Pfalz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Teilhabe durch das Deutschland-Ticket:</strong> Mobilität ist ein entscheidender Baustein für gesellschaftliche Teilhabe. Wir fordern ein vom Land Rheinland-Pfalz (mit)finanziertes, kostenloses Deutschland-Ticket für alle Schüler*innen – und zwar explizit auch in den Sommerferien, damit Freizeit, Erholung und Mobilität in den Sommerferien nicht am Geldbeutel scheitern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Besserer ÖPNV für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf:</strong> Wir setzen uns für verlässliche, gut abgestimmte Bus- und Bahnverbindungen über Kreis- und Stadtgrenzen hinweg ein. Familien dürfen nicht durch fehlende Anschlüsse oder unzureichende Taktungen gezwungen sein, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Dafür wollen wir die regionale Zusammenarbeit im öffentlichen Nahverkehr stärken und die Verbindungen am Alltag der Menschen ausrichten, auch über Verbundgrenzen hinweg.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gezielte Energiekostenzuschüsse für Haushalte:</strong> Die steigenden Wohn- und Nebenkosten treffen längst auch Familien mit mittleren Einkommen. Wir fordern die Einrichtung von gezielten Landesprogrammen zur Abfederung von Energiepreisspitzen, um Wohnen für Familien bezahlbar zu halten und sozialem Abstieg vorzubeugen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Förderung von Familienberatungstagen vor Ort:</strong> Die beste Unterstützung nützt nichts, wenn sie die Menschen nicht erreicht. Das Land muss kommunale Budgets über Zuschüsse stärken, damit Kreis- und Stadtverwaltungen regelmäßige, wohnortnahe Familienberatungstage anbieten können. So schaffen wir unbürokratische Anlaufstellen direkt in den Lebensräumen der Familien.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quartiere stärken und bezahlbaren Wohnraum sichern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>8. Bezahlbares und barrierefreies Wohnen durch Landesprogramme absichern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gemeinnützigen Wohnungssektor stärken:</strong> Wir fordern eine Novellierung des Landeswohnungsbaugesetzes, um die langfristige Zweckbindung von Wohnungen für Menschen mit Wohnberechtigung zu sichern. Das Land muss den sozialen Wohnungsbau massiv ankurbeln, um bezahlbaren Wohnraum für Familien dauerhaft zu garantieren. Kommunale Wohnungsbaugesellschaften spielen dabei eine Schlüsselrolle.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Neue Wohnformen fördern:</strong> Generationenübergreifendes Wohnen in kommunalen Genossenschaften muss durch gezielte Landesförderprogramme für nachhaltiges Bauen unterstützt werden. Wohnraum wirksam schützen: Kommunen sollen durch ein Wohnraumschutzgesetz in Rheinland-Pfalz in die Lage versetzt werden, gegen unzumutbare Wohnbedingungen vorzugehen und Vermieter*innen zur Beseitigung erheblicher Mängel zu verpflichten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Barrierefreiheit im Quartier:</strong> Das Land soll Kommunen finanziell bei der Umsetzung umfassender sozialer und baulicher Barrierefreiheit im öffentlichen Raum unterstützen. Ob Rollstuhl oder Kinderwagen - von Barrierefreiheit profitieren alle.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bezahlbaren Wohnraum durch Umbau und Sanierung schaffen:</strong> Wir wollen bestehende Gebäude leichter umbauen, aufstocken und umnutzen können, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und Wohnkosten langfristig bezahlbar zu halten. Gleichzeitig unterstützen wir eine sozial gerechte energetische Sanierung, damit Klimaschutz nicht zulasten von Mieter*innen geht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Housing First bewahren:</strong> „Housing First“-Projekte müssen zur effektiven Bekämpfung von Wohnungslosigkeit dauerhaft finanziell abgesichert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9. Quartiernahe Strukturen und lebendige Dritte Orte schaffen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Begegnungsräume gestalten:</strong> Öffentliche Plätze und Räume müssen als attraktive, barrierefreie und konsumfreie „Dritte Orte“ ausgebaut werden. Treffpunkte, Freizeitangebote, Sport und Kultur schaffen wohnortnahe Möglichkeiten für Begegnung und Teilhabe. Gerade im ländlichen Raum wollen wir Vereinsleben, Ehrenamt, Dorffeste und lokale Initiativen gezielt fördern. Sie schaffen Gemeinschaft zwischen allen Generationen, wirken Einsamkeit entgegen und ermöglichen demokratische Erfahrung vor Ort. Damit junge Menschen sich mit ihrer Heimat identifizieren und dauerhaft vor Ort bleiben können, braucht es attraktive Angebote und eine gezielte Ansprache junger Menschen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Sozialraum-Konzepte koordinieren:</strong> Wir fordern die Einrichtung interkommunaler Sozialraum-Koordinierungsstellen (z. B. für kooperierende Verbandsgemeinden) und den Ausbau des Sozialraumbudgets für Kitas und Hilfen zur Erziehung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>10. Sprachbildung als Schlüssel für familiäre Teilhabe begreifen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Kürzungen bei Sprachkursen stoppen:</strong> Kürzungen bei Sprachkursen für Erwachsene schaden Familien unmittelbar. Wir fordern ein landesweites, flächendeckendes Angebot an Sprachbildung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Familien stärken:</strong> Sprachförderung für Erwachsene sichert die barrierefreie Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas sowie die Lernunterstützung zu Hause. Sie ist aktive Kinderschutz- und Bildungspolitik. Damit Eltern an Sprachkursen teilnehmen können, muss eine verlässliche Kinderbetreuung während der Kurszeiten gewährleistet sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorsorge statt Versorgungslücken: Ein starkes Gesundheitswesen als Fundament sozialer Sicherheit in Rheinland-Pfalz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>11. Medizinische und therapeutische Versorgung im Flächenland sichern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Landesförderung für kommunale MVZ und Praxissharing:</strong> Wir fordern die gezielte Förderung von kommunalen Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) durch das Land. Angeschlossene Räume für Praxissharing müssen gefördert werden, um die <strong>ärztliche und therapeutische Tätigkeit im ländlichen Raum attraktiver und flexibler zu gestalten</strong> und so Haus-, Fach- und insbesondere Kinderärzt*innen<em>, </em>Hebammen sowie Therapeut*innen für eine Tätigkeit dort zu gewinnen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Landesbudget für mobile Gesundheitsbusse:</strong> Um Versorgungslücken in Regionen mit akutem Fachkräftemangel zu schließen, muss das Land mobile Sozial- und Gesundheitsberatungsbusse für den ländlichen Raum direkt im Landeshaushalt verankern und dauerhaft finanzieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Prävention und Gemeindeschwestern ausbauen:</strong> Ausbau niedrigschwelliger, landesgeförderter Präventionsprogramme zur Familiengesundheit. Das erfolgreiche Konzept der „Gemeindeschwester-plus“ wollen wir ausweiten und eng mit den Frühen Hilfen für Familien verzahnen, um präventiven Gesundheitsschutz von Anfang an zu garantieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Geburtshilfe stärken und Hebammen unterstützen:</strong>Wir setzen uns für den Erhalt von Geburtskliniken, eine flächendeckende Hebammenversorgung, faire Bezahlung und bessere Rahmenbedingungen für eine individuelle Betreuung rund um die Geburt ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Psychische Gesundheit stärken:</strong> Wir wollen den Zugang zu psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung gerade auch in ländlichen Räumen verbessern und setzen uns auf Bundesebene für mehr Kassensitze für Psychotherapeut:innen ein, um Wartezeiten zu verkürzen. Besonders die Versorgung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wollen wir stärken, niedrigschwellige Hilfsangebote für junge Menschen in Krisen ausbauen und psychosoziale Beratungsstellen sowie Selbsthilfegruppen finanziell unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gesundheitssystem solidarisch finanzieren:</strong> Wir wollen eine allgemeine Bürgerversicherung, in die alle entsprechend ihren Möglichkeiten einzahlen. Bis zur Umsetzung auf Bundesebene ermöglichen wir Beamt:innen in Rheinland-Pfalz die Wahl einer gesetzlichen Krankenversicherung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>12. Starke Fachkräftestrategie des Landes für das Sozial- und Gesundheitswesen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Vollständige Übernahme der Ausbildungskosten:</strong> Um den Fachkräftemangel effektiv zu bekämpfen, muss das Land Rheinland-Pfalz die Ausbildungskosten im Gesundheits- und Sozialwesen vollständig übernehmen und die Pflegeschulen im Land massiv finanziell bezuschussen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Innovative Entlastungsmodelle im Schichtdienst:</strong> Wir fordern ein Landesprogramm zur Förderung flexibler Einsatzmodelle und zur Steigerung der Attraktivität von Schicht- und Wochenendarbeit. Das Land soll zudem Betriebe dabei unterstützen, eine verlässliche, betriebliche Kinderbetreuung für Beschäftigte im Gesundheitswesen anzubieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gesundes Arbeiten bis zur Rente:</strong> Das Land muss über den Arbeitsschutz und gezielte Beratungsprogramme sicherstellen, dass psychische und physische Belastungen in Pflege- und Sozialberufen drastisch reduziert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>13. Landesprogramm „Beruf &amp; Pflege“ für rheinland-pfälzische Unternehmen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Pflegende Angehörige entlasten:</strong> Wir fordern die Etablierung eines landesweiten Programms zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Rheinland-Pfalz. Durch gezielte Beratung und Zertifizierung von rheinland-pfälzischen Unternehmen müssen flexible Arbeitszeitmodelle und betriebliche Entlastungsstrukturen für pflegende Familienmitglieder geschaffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bundesratsinitiative zur GKV-Entlastung:</strong> Wir fordern die Landesregierung auf, über eine Bundesratsinitiative auf eine Senkung und Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherungsbeiträge (GKV) hinzuwirken. Familien mit kleinen und mittleren Einkommen in Rheinland-Pfalz müssen durch die Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen spürbar von steigenden Zusatzbeiträgen entlastet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die soziale Frage unserer Zeit entscheidet sich an der Unterstützung für unsere Familien und Kinder.</strong> Wer bei den Jüngsten spart, nimmt nachfolgenden Generationen die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben. Der angekündigte Sparkurs auf Bundesebene darf nicht zur Blaupause für die rheinland-pfälzische Sozialpolitik werden. Wenn der Bund Unterstützung abbaut, tragen wir auf Landesebene eine umso größere Verantwortung. Wir dürfen und werden nicht zulassen, dass Armut für einen Teil der Menschen wieder von klein auf der vorgezeichnete Weg wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne fordern einen mutigen Aufbruch für Rheinland-Pfalz: mit einem starken Schutzschirm im Doppelhaushalt, dem konsequenten Ausbau verlässlicher, digitaler und barrierefreier Landesleistungen sowie einer flächendeckenden, mobilen Gesundheitsinfrastruktur, die auch im ländlichen Raum kein Kind und keine Familie zurücklässt. Investitionen in Bildung, soziale Gerechtigkeit, frühzeitige Prävention und gute Arbeitsbedingungen im Sozialwesen sind keine Almosen – sie sind das unverzichtbare Fundament unseres Gemeinwesens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir rufen die rheinland-pfälzische Landesregierung und alle demokratischen Kräfte auf:</strong> Stellen wir uns im Bundesrat geeint gegen den sozialen Kahlschlag. Nutzen wir jede landespolitische Handlungsmöglichkeit, um Rheinland-Pfalz zu einem Land der gelebten Vielfalt und der sozialen Verlässlichkeit zu machen. Für die Chancengleichheit aller Kinder – unabhängig vom Geldbeutel und Bildungsgrad der Eltern.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,<br>
wir haben uns bewusst für klare Forderungen statt eines langen Fließtext entschieden. Unser Anspruch ist es: Probleme nicht nur zu beschreiben, sondern Lösungen aufzuzeigen. So wird auf einen Blick deutlich, wofür wir stehen und was wir politisch verändern wollen.<br>
Menschen sollen sich in unseren Themen und Forderungen wiederfinden und mit uns ins Gespräch kommen können. Klare und verständliche Formulierungen schaffen die Grundlage dafür und machen Politik greifbar.<br>
Denn für viele Menschen sind die Kürzungen von Landes- und Bundesregierung jetzt schon spürbar: beim Wohngeld, bei der Unterstützung für Familien, bei Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe, der Demokratieförderung oder bei der Mobilität von Schüler*innen. Hinter jeder Kürzung stehen direkte Auswirkungen auf Lebensrealitäten vor Ort.<br>
Genau deshalb wollen wir es nicht bei der Beschreibung von Problemen belassen. Wir zeigen, was politisch möglich ist: mehr Unterstützung für Familien, gute Bildung und Betreuung, bezahlbarer Wohnraum, eine verlässliche soziale Infrastruktur und eine Gesundheitsversorgung, die auch im ländlichen Raum funktioniert.<br>
Dieser Antrag soll deshalb vor allem eines sein: ein klares Signal zum Handeln. Wir wollen zuhören, die konkreten Herausforderungen der Menschen ernst nehmen und daraus politische Lösungen entwickeln. Denn soziale Politik muss dort ansetzen, wo Menschen ihren Alltag leben und den Anspruch haben, spürbar etwas zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Landesvorstand</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 13:01:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F-1: Anpassung der Vergütung des Geschäftsführenden Vorstandes zum 01.01.2027</title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/anpassung-der-vergutung-des-geschaftsfuhrenden-vorstandes-zum-01-01-20-26060</link>
                        <author>Landesfinanzrat (dort beschlossen am: 26.09.2026)</author>
                        <guid>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/anpassung-der-vergutung-des-geschaftsfuhrenden-vorstandes-zum-01-01-20-26060</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir beantragen hiermit die Vergütung des seit dem 01.06.2026 amtierenden Geschäftsführenden Landesvorstandes (GeVo) mit Wirkung zum 01.01.2027, dem Beschluss der LDV vom 17.12.2022 folgend, an die dann aktuelle Abgeordnetendiät abzüglich des regulären Mandatsträgerbeitrages (MTB) von 16,5% anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie vormals vorgeschlagen, empfehlen wir von der Berechnungsbasis 75% für die Landesvorsitzenden bzw. 65% für die*den Landesschatzmeister*in.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Letztmalig wurde die Vergütung des Vorstandes per Beschluss der Landesdelegiertenversammlung in Lahnstein am 20. April 2024 angehoben und ist in der aktuellen Höhe seit dem 01.01.2025 in Kraft.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 12:48:31 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>TO-1: Tagesordnung</title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/tagesordnung-38410</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 29.09.2026)</author>
                        <guid>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/tagesordnung-38410</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Samstag, 7. November 2026</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beginn 10 Uhr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grußworte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 1 Eröffnung, Formalia</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>GO-1 Geschäftsordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>TO-1 Tagesordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>W-1 Wahlverfahren für TOP 4 Wahlen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 2 Aktuelle Politische Lage</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 3 Für eine sozial gerechte Zukunft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Leitantrag A-1 &quot;Für eine sozial gerechte Zukunft: Starke Familien, sichere Kindheit und Jugend verteidigen&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 4 Wahlen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wahl der Delegierten für den Bundesfrauenrat</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wahl außerordentlicher Mitglieder in der Mitgliederversammlung der Heinrich-Böll-Stiftung RLP</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wahl der Kassenprüfer*innen für die Haushaltsjahre 2027 und 2028</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachwahl der Delegierten für den Diversitätsrat aus dem Landesvorstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 5 Finanzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachtragshaushalt 2026</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Haushaltsplan 2027 mit mittelfristiger Finanzplanung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Berichte aus dem Landesfinanzrat</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>F-1 &quot;Anpassung der Vergütung des Geschäftsführenden Landesvorstands zum 01.01.2027&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 6 Anträge</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>A-2 &quot;Gemeinsam grün über die Landesgrenze - Solidarität mit unserem Nachbarlandesverband Saarland zur Landtagswahl 2027&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>A-3 &quot;Bessere Haltungsbedingungen für Rinder in Rheinland-Pfalz - Ausstieg aus der Anbindehaltung mit klaren Fristen und starker Förderkulisse&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>A-4 &quot;Silvester ohne privates Feuerwerk - für Mensch, Tier und Natur!&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 7 Verschiedenes</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 18:33:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-3: Bessere Haltungsbedingungen für Rinder in Rheinland-Pfalz - Ausstieg aus der Anbindehaltung mit klaren Fristen und starker Förderkulisse</title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/bessere-haltungsbedingungen-fur-rinder-in-rheinland-pfalz-ausstieg-a-16031</link>
                        <author>Paul Bunjes (KV Kaiserslautern), Paul Bunjes (KV Kaiserslautern), Paul Bunjes (KV Kaiserslautern), Paul Bunjes (KV Kaiserslautern)</author>
                        <guid>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/bessere-haltungsbedingungen-fur-rinder-in-rheinland-pfalz-ausstieg-a-16031</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Anbindehaltung ist mit § 2 Tierschutzgesetz nicht vereinbar. Ein Rind, das dauerhaft oder zeitweise fixiert ist, kann sich nicht artgemäß bewegen, nicht normal abliegen und aufstehen, sich nicht putzen und keinen Sozialkontakt gestalten. Genau das verlangt das Gesetz aber – und genau daraus hat Niedersachsen 2026 die Konsequenz gezogen und die Anbindehaltung über einen Runderlass an die Veterinärbehörden grundsätzlich untersagt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rheinland-Pfalz soll sich ebenfalls auf den Weg machen. Die Bundesnovelle des Tierschutzgesetzes hat in ihren Entwurfsfassungen zwar ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung mit zehnjähriger Übergangsfrist vorgesehen, dabei aber die Kombinationshaltung für kleinere Bestände dauerhaft ausgenommen und keine Ausstiegsförderung vorgelegt. Eine Übergangsfrist ohne Förderung ist kein Tierschutzkonzept, sondern eine Strukturwandelbeschleunigung auf Kosten der kleinen Betriebe. Wer den Ausstieg aus der Anbindehaltung schaffen und die Höfe halten will, muss Ordnungsrecht und Förderkulisse verzahnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Betriebe überschaubar. Betroffen sind überwiegend kleine, oft im Nebenerwerb geführte Grünlandbetriebe in Eifel, Westerwald, Hunsrück und Westpfalz – Betriebe, die Landschaft offenhalten, Biodiversität sichern und regionale Wertschöpfung tragen. Ihr Ausstieg aus der Anbindung ist tierschutzrechtlich zwingend und agrarstrukturell machbar, wenn Fristen realistisch gestaffelt und Investitionen substanziell bezuschusst werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niedersachsen zeigt, dass das geht: Dort sind deutlich mehr als tausend Betriebe betroffen, und der Ausstieg wurde gemeinsam in der Facharbeitsgruppe Rinder des Tierschutzplans erarbeitet, statt über die Köpfe der Halter*innen hinweg verordnet zu werden. Einen solchen Weg soll auch Rheinland-Pfalz gehen, mit einer Förderkulisse, die unserer kleinteiligen Betriebsstruktur gerecht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Landesdelegiertenversammlung fordert im Einzelnen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>die dauerhafte Anbindehaltung von Rindern zu beenden und hierfür einen verbindlichen Ausstiegsplan vorzulegen. Für Betriebe mit ganzjähriger Anbindehaltung soll dabei eine Übergangsfrist von grundsätzlich 18 Monaten zum Ausstieg oder Umbau auf andere Haltungssysteme vorgesehen werden;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>auch die nicht dauerhafte oder saisonale Anbindehaltung schrittweise zu beenden. Für Betriebe, in denen Rinder nur zeitweise angebunden werden und regelmäßig (mindestens 2 Stunden täglich) Zugang zu Weide, Auslauf oder Laufhof haben, soll eine Übergangsfrist von grundsätzlich sieben Jahren gelten;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>bei der Ausgestaltung des Ausstiegs die unterschiedlichen betrieblichen Voraussetzungen zu berücksichtigen und für besondere Härtefälle angemessene Übergangsregelungen vorzusehen;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>eine verlässliche Förderkulisse für den Umbau der Rinderhaltung zu schaffen. Gefördert werden sollen insbesondere:</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Umbau bestehender Anbindeställe zu tiergerechten Laufställen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Neubau tiergerechter Laufställe,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Neu- und Umbau von Ställen für Haltungssysteme mit sowie die Förderung von muttergebundener Kälberaufzucht,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einrichtung und Erweiterung von Laufhöfen und Ausläufen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung oder Verbesserung von Weidezugängen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li> Schaffung einer Weidehaltungsprämie,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>notwendige Investitionen in Fütterungs-, Melk- und Haltungstechnik,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Planungs- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Umstellung;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>die landwirtschaftliche Beratung auszubauen und betroffenen Betrieben frühzeitig individuelle Umstellungs- und Investitionsberatung anzubieten;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>sich auf Bundesebene für einen bundesweit verbindlichen Ausstieg aus der Anbindehaltung sowie für eine angemessene finanzielle Unterstützung der betroffenen Betriebe einzusetzen.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 12:02:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-2: Gemeinsam grün über die Landesgrenze – Solidarität mit unserem Nachbarlandesverband Saarland zur Landtagswahl 2027</title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/gemeinsam-grun-uber-die-landesgrenzgrenze-solidaritat-mit-unserem-na-32711</link>
                        <author>Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Natalie Cramme-Hill (KV Trier)</author>
                        <guid>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/gemeinsam-grun-uber-die-landesgrenzgrenze-solidaritat-mit-unserem-na-32711</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Die Landesdelegiertenversammlung möge beschließen:</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz unterstützt den Landesverband Saarland im Landtagswahlkampf 2027 aktiv und strukturell. Die Koordination der Unterstützung liegt beim Landesverband Saarland, damit sie sich an dessen Bedarfen und Wahlkampfplanung ausrichtet. Der Landesvorstand wird beauftragt, gemeinsam mit den Grünen Saarland folgende Maßnahmen umzusetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>1. Wahlkampfpatenschaften und personelle Unterstützung</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand ruft alle rheinland-pfälzischen Kreisverbände dazu auf, sich am saarländischen Wahlkampf zu beteiligen, etwa durch Patenschaften mit saarländischen Kreisverbänden, Wahlkampfeinsätze vor Ort und gemeinsame Aktionstage. Die Grünen Saarland koordinieren die Einsätze und teilen mit, wann und wo Unterstützung gebraucht wird. Der Landesverband Rheinland-Pfalz sorgt dafür, dass diese Anfragen alle Kreisverbände und Mitglieder zuverlässig erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>2. Wissenstransfer und praktische Zusammenarbeit im Wahlkampf</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir teilen unsere Erfahrungen und Werkzeuge aus dem Landtagswahlkampf 2026 und arbeiten konkret zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in den sozialen Medien durch gemeinsame Inhalte, gegenseitiges Teilen und abgestimmte Kampagnen, über Action Network, indem wir unsere Mobilisierungsstrukturen und Verteiler für Call-to-Action-Aktionen nutzen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>beim Haustürwahlkampf durch Schulungen, gemeinsame Einsätze und die Weitergabe erprobter Methoden,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>beim Plakatieren durch Unterstützung vor Ort und Erfahrungsaustausch zu Planung und Logistik oder einfacher Manpower.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>3. Finanzielle Solidarität</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesverband ruft seine Mitglieder und Unterstützer*innen zu Spenden für den saarländischen Wahlkampf auf und nutzt dafür seine eigenen Kommunikationsinstrumente wie Newsletter, Social Media, Mitgliedermails und Action Network. Insbesondere bewerben wir die Plakatkampagne der Grünen Saarland und werben zB für Unterstützer*innen zur Finanzierung der Wahlplakate Spende-ein-Plakat</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im April 2027 wählt das Saarland einen neuen Landtag. 2022 haben unsere saarländischen Freund*innen den Wiedereinzug mit 4,995 Prozent denkbar knapp verpasst. Es fehlten nur 23 Stimmen. Seitdem gibt es im saarländischen Landtag keine grüne Stimme mehr für Klimaschutz, eine sozial gerechte Transformation und eine offene Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Saarland steht vor Herausforderungen, die auch uns in Rheinland-Pfalz betreffen: den Strukturwandel in Industrie und Stahl, den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, grenzüberschreitende Mobilität und die Zusammenarbeit in der Großregion. Viele Menschen pendeln täglich zwischen unseren Ländern. Eine starke grüne Fraktion in Saarbrücken liegt deshalb auch in unserem Interesse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der saarländische Landesverband ist im Vergleich zu unserem kleiner und hat weniger Mitglieder, Hauptamtliche und Finanzmittel. Aus unserem eigenen Landtagswahlkampf 2026 bringen wir frische Erfahrungen, erprobte Strukturen und viele motivierte Aktive mit. Dieses Wissen und diese Kraft wollen wir teilen. Solidarität unter Landesverbänden ist gelebte grüne Parteikultur. Wir wollen sie jetzt verbindlich und strukturiert organisieren und nicht erst in den letzten Wochen vor der Wahl. Es ist uns gelungen, einen Beitrag zu leisten, die Wahlen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zu unterstützen. Lasst uns auch unsere direkten Nachbarn unterstützen, damit es auch wieder eine starke grüne Stimme im Saarländischen Landtag gibt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 12:14:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-4: Silvester ohne privates Feuerwerk - für Mensch, Tier und Natur!</title>
                        <link>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/silvester-ohne-feuerwerk-fur-mensch-tier-und-natur-13466</link>
                        <author>Thorben Thieme (KV Neuwied), Thorben Thieme (KV Neuwied), Thorben Thieme (KV Neuwied), Thorben Thieme (KV Neuwied), Thorben Thieme (KV Neuwied), Thorben Thieme (KV Neuwied)</author>
                        <guid>https://ldv-bingen-11-2026.antragsgruen.de/ldv-bingen-11-2026/silvester-ohne-feuerwerk-fur-mensch-tier-und-natur-13466</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz schließt sich der bundesweiten Initiative für ein Verbot privater Silvesterböller und Raketen an. Das breite Bündnis, das unter anderem aus der Gewerkschaft der Polizei, dem Deutschen Kinderhilfswerk, Umwelt- und Tierschutzverbänden sowie medizinischen Organisationen besteht, fordert seit Jahren ein Ende des privaten Feuerwerks und war gerade um Silvester 2025/ 2026 groß in den Medien. Da für das anstehende Silvester 2026/ 2027 erneut hohe Belastungen – vor allem Verletzte, überfüllte Notaufnahmen, Angriffe auf und Überlastungen von Einsatzkräften, großes Tierleid, hohe Müll-, Lärm- und Feinstaubbelastung, retraumatisierende Erlebnisse für Kriegsflüchtlinge sowie Brandgefahr – zu erwarten sind, fordern die GRÜNEN Rheinland-Pfalz die schwarz-rote Landesregierung dazu auf, sich im Bundesrat für eine Novelle des Sprengstoffgesetzes hin zu einem bundesweiten Verbot privaten Silvesterfeuerwerks inklusive einem ganzjährigen Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper einzusetzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die weitreichenden Folgen der vergangenen Silvesternächte haben klar die Notwendigkeit eines Verbots privaten Feuerwerks aus mehreren Gründen (Feinstaubreduzierung, Müllreduzierung, Verhinderung von irreversiblen Personenschäden durch Feuerwerkskörper, Entlastung des Krankenhauspersonals in der Silvesternacht, Verhinderung von Kriegstraumata bei Kriegsflüchtlingen, Tierschutz, Lärmschutz, Veränderung des Verhaltens von Wildtieren in der Luft und auf dem Land, Brandgefahr durch gezündete Böller, Entlastung der Polizei) aufgezeigt. Daher ist es richtig, dass wir GRÜNE RLP uns im Landtagswahlprogramm 2026 für ein ganzjähriges Verkaufsverbot von Feuerwerkskörper für Privatpersonen ausgesprochen haben. Dies sollte zu einer Gesetzesvorlage zu einem umfassenden privaten Böllerverbot bundesweit ausgeweitet werden, wie es einzelne Kreisverbände bereits gefordert haben (<a href="https://gruene-koblenz.de/2025/12/03/unterstuetzung-des-verbots-von-privaten-silvesterboellern/">https://gruene-koblenz.de/2025/12/03/unterstuetzung-des-verbots-von-privaten-silvesterboellern/</a>), und gerade vor der kommenden Silvesternacht auch von der Landesregierung im Bundesrat per Gesetzesinitiative konkretisiert werden, da ein Verbot nur bundespolitisch über eine Novelle des Sprengstoffgesetzes erreicht werden kann.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 27 Sep 2026 17:33:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>